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Woher kommen Mitesser?

Woher kommen Mitesser?

Der Name Mitesser ist leicht irreführend, da man denken könnte, es handelt sich hierbei um kleine Lebewesen, die an unserer Hautoberfläche ihr Unwesen treiben. Tatsächlich ist es so, dass es sich bei einem Mitesser um eine Verstopfung des Talgdrüsenausgangs der Haut handelt. Dies geschieht, wenn Hautfett, Talg und Hornhaut diesen Ausgang verschließen. Durch die Reaktion von Melanin und Sauerstoff kommt es zu einer Verfärbung, die mit freiem Auge gut erkennbar ist. In weiterer Folge kann sich eine Entzündung bilden, die sich als weißer Pfropfen äußert. Nun befindet sich darunter die eitrige Flüssigkeit.

Welcher Hauttyp ist anfällig für Mitesser?

Vor allem fettige Haut ist für Mitesser anfällig, da genügend Talg zur Verfügung steht, um die unerwünschten Verschlüsse der Talgdrüsen zu fördern. Sehr häufig treten Mitesser in der Pubertät auf, weil Androgene die Talgproduktion stimulieren. Es hat also nichts mit mangelnder Gesichtshygiene zu tun, wenn Mitesser auftreten. Ebenso wenig hängt die Bildung von Mitessern mit dem Verzehr von Schokolade oder anderen fetthaltigen Nahrungsmitteln zusammen.