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Wodurch entstehen Mitesser?

Wodurch entstehen Mitesser?

Mitesser entstehen, kurz gesagt, durch die Verstopfung von Talgdrüsenfollikelkanälen. Talgdrüsenfollikel befinden sich in der menschlichen Haut und sind besonders im Bereich des Rückens, der Brust und im Gesicht lokalisiert. Als Follikel wird eine Einstülpung in der Oberhaut beschrieben, in der die Wurzel eines Haares und ebenfalls eine Talgdrüse münden. Der Follikelkanal schließt sich in der Unterhaut an. Im Gesicht und speziell im Bereich von Nase, Stirn und Kinn ist die Gefahr der Bildung von Mitessern, auch Komedonen genannt, besonders hoch, da hier die Haut zumeist fettig und unrein ist.

Wie kommt es zur Verstopfung der Kanäle?

Zu einer Überproduktion von Hautfetten durch die Talgdrüsen kommt es häufig aufgrund von Stoffwechselstörungen. Dies ist der Grund, warum Mitesser bei vielen Menschen erstmals in der Pubertät in Verbindung mit Akne auftreten. Der Überschuss an Fett führt zur Verhornung der Kanäle, bis ein Hornpfropfen den Ausgang des Follikelkanals verschließt. Ein Mitesser ist entstanden. Die charakteristische dunkle Färbung des Mitessers entwickelt sich durch die Verbindung von Sauerstoff mit dem in der Haut eingelagerten Farbstoff Melanin.