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Wo entsteht ein Mitesser?

Wo entsteht ein Mitesser?

Als Mitesser bezeichnet man einen verstopften Follikelkanal. Unsere Haut hat Poren und sogenannte Follikelkanäle. In diesen Follikelkanälen befindet sich unsere Körperbehaarung. Die Haut erneuert sich ständig, indem die oberste Hautschicht abgestoßen wird. Die Poren bringen aber auch Schweiß, zum Abkühlen der Haut und Talg hervor. Verbinden sich Talg und Hornhautschüppchen, als fester Pfropf im Follikelkanal, spricht man von einem Mitesser. Die dunkle Verfärbung des Mitessers ist aber kein Schmutz. Der Mitesser verfärbt sich dunkel, weil er mit Sauerstoff an der Hautoberfläche oxidiert. Mitesser sehen optisch unschön aus und behindern die Funktion des Follikelkanals. Sehr oft entzündet sich die Follikelwurzel oder der Mitesser selbst. Denn der Körper ist immer bestrebt, diese Verstopfung auszuscheiden.

Wie entfernt man Mitesser?

Mitesser befinden sich meist auf der Stirn, am Kinn oder an und um die Nase. Auch im oder am Ohr treten sie auf. Der obere Rücken ist ebenfalls sehr oft betroffen. Man entfernt dunkle Mitesser am besten, indem man die Haut mit warmen Kompressen aufweicht. Dazu werden saubere Vliese oder spezielle Tücher mit warmen Wasser oder Kamille getränkt und auf die Haut gelegt. Durch die Wärme weiten sich die Poren und die Mitesser können leicht ausgedrückt werden. Um Pickelbildung und Narben zu vermeiden, sollte nicht zuviel Druck ausgeübt werden.