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Wieso heißen Mitesser Mitesser

Der Begriff „Mitesser“ ist in aller Munde. Doch woher kommt eigentlich die etwas seltsam anmutende Bezeichnung für eine bestimmte Art der ungeliebten Hautunreinheiten? Die Bezeichnung stammt ursprünglich aus dem frühen 19. Jahrhundert. Damals dachte man, Mitesser wären Parasiten, welche sich von der Körperflüssigkeit der betroffenen Person ernähren würden. Auch die Begrifflichkeiten „Zehrwürmer“, „Dürrmaden“ oder „Schmarotzer“ waren gängige Bezeichnungen für Mitesser. Mittlerweile wurde jedoch schon längst widerlegt, dass es sich bei Mitessern um Parasiten handeln würde. Letztendlich handelt es sich vielmehr um abgestorbene Substanzen, die sich besonders hartnäckig in der sogenannten T-Zone ansammeln (Stirn, Nase und Kinn).

Mitesser effektiv bekämpfen
Viele Betroffene drücken Mitesser gerne aus. Gerade an der Nase entstehen so große Poren, in denen sich oft innerhalb kürzester Zeit neue Mitesser bilden. Deswegen sollte auf die radikale Methode des Ausdrückens verzichtet werden. Stattdessen wird empfohlen, spezielle Pflaster zu verwenden, die auf die befallenen Stellen geklebt und befeuchtet werden. Sie verhärten sich dann und können nach ein paar Minuten abgezogen werden. Dabei werden die Mitesser, die nun am Pflaster festkleben, aus der Haut gezogen. Außerdem sollten milde Waschlotionen verwendet werden, die keine Seife und Duftstoffe enthalten. Diese reinigen die Haut porentief und verhindern das Entstehen neuer Mitesser. Ebenfalls können sanfte Peelings verwendet werden.