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Wieso entstehen Mitesser?

Wieso entstehen Mitesser?

Mitesser – im Fachjargon auch Komedonen genannt – sind Haarfollikel, die sich im Zuge einer Vergrößerung mit einem Pfropf, der aus Hornsubstanz, Bakterien und Talg füllen. Der Auslöser der Entstehung liegt dabei im Follikelkanal, wenn dieser besonders empfindlich auf komedogene, also mitesserfördernde Substanzen reagiert. Dabei kommt es zur Bildung einer Hornschicht und die Talgdrüse vergrößert sich langsam. Dadurch entsteht eine pfropfartige Hornschicht, die sich aus Talg, Haarresten sowie Hornzellen zusammensetzt. Dies wird im Volksmund als Mitesser bezeichnet. Zusätzlich sind in diesem Mix aus Ablagerungen auch Bakerien der Art Propionibacterium acnes.

Wenn der Mitesser zum Pickel wird

Mit der stetig zunehmenden Ablagerung dieser Hornschicht wird die Talgdrüse stetig größer. Hierbei kann es passieren, dass die Wand der Talgdrüse aufbricht und sich der „Talg- und Hornmix“ in ihr in das umliegende Gewebe ergießt. Hierbei entsteht eine Entzündung, die meist mit einer Eiterbildung einhergeht. Auch eine Reizung der Drüsenwand, die durch den Mitesser hervorgerufen wird, kann zu einer Entzündung der Mitesser führen. Die Folge sind schmerzhafte und meist sehr unschöne Pusteln und Knötchen, die als Akne bekannt sind. Daher sind Mitesser oft im Zusammenhang mit einer Akne zu finden. Doch auch generell unreine und fettige Haut neigt dazu Mitesser auszubilden, ohne dass die Person von einer Akne betroffen ist.