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Wieso bekommt man Mitesser?

Wieso bekommt man Mitesser?

Die nervigen kleinen dunklen Punkte – im medizinischen Fachjargon auch Komedoe genannt – entstehen meist während der Pubertät, doch auch im Erwachsenenalter können Mitesser noch auftreten. Auf unseren oberen Hautschichten, der Lederhaut, befinden sich kleine Drüsen, die stetig eine fettige Substanz, den so genannten Talg, produzieren. Dieser wird grundsätzlich zum Schutz der Haut produziert. Verstopfen diese Haarfollikel jedoch durch übermäßige Verhornung oder Talgproduktion, so bildet sich ein regelrechter Pfropf in diesem Kanal. Unter dieser Barriere sammeln anschließend immer mehr Talg, Horn und Bakterien. Hier wird dann von einem Mitesser gesprochen. Die dunkle Färbung der Mitesser entsteht aufgrund einer chemischen Reaktion. Hierbei reagiert der Farbstoff Melanin, der sich in den Pfropfen befindet mit dem Sauerstoff der Umgebung.
Wenn der Mitesser zum roten Pickel wird

Viele Betroffene kennen es wahrscheinlich: Unschöne Mitesser werden oftmals versucht auszudrücken. Durch diesen Druck kann es jedoch passieren, dass sich der Mix aus Bakterien, Talg und Horn in die umliegende Teile des Hautgewebes ergießt. Dadurch kann es passieren, dass sich der ehemals harmlose Mitesser zu einem eiternden Pickel oder sogar Abszess verwandelt. Doch auch ohne äußere Einwirkung des Betroffenen können sich die Mitesser oft „selbstständig“ machen. Durch den Bakterienmix im Mitesser kann beispielsweise eine Reizung der Talgdrüsenwand hervorgerufen werden, die wiederum zu einer Entzündung führt. Wer sich seine Mitesser entfernen lassen möchte, der sollte im besten Falle ein Kosmetikstudio aufsuchen. Hier werden die Plagegeister professionell und mit höchster Hygiene entfernt.