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Whey Protein kann Akne verursachen

Whey Protein kann Akne verursachen

Whey Protein ist ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel bei Profi-Sportlern und hart trainierenden Amateuren. Es fördert den raschen Muskelaufbau, ohne dass es zu einer übermäßigen Wassereinlagerung in die Muskeln kommt. Außerdem verhindert es – wenn man es als Post-Workout-Shake einnimmt – den Abbau von Muskeln während der Regeneration. Doch leider hat das ansonsten nebenwirkungsfreie Whey Protein bei manchen Nutzern einen sehr nachteiligen Effekt: Es verursacht hartnäckige AknePickel.

Akne-Pickel durch Whey Protein

Während des Muskelaufbaus reagiert die Haut mancher Sportler auf das Protein Supplement mit Hautunreinheiten und Pickeln. Das ist vor allem dann der Fall, wenn nicht so hochwertige Produkte zum Einsatz kommen. Die Whey Protein Pickel kommen wie andere Akne-Pickel zustande: Bakterien dringen in die Talgdrüsen ein und sorgen dort für eine Entzündung der Talgdrüsen-Zellen. Eiter tritt aus.(Quelle)

Wissenschaftler machen die stoffwechselanregende Wirkung des Whey Protein für die Entstehung der Akne verantwortlich. Derselbe Effekt zeigt sich übrigens auch bei einer (übermäßigen) Supplementierung mit den Vitaminen B6 und B12.

Warum entstehen die Whey Protein Pickel?

Whey Proteine, die noch zusätzlich mit Vitamin B6 und B12 angereichert sind, können Akne-Pickel verursachen. Wie kürzlich an der Harvard University (USA) durchgeführte klinische Studien zeigen, sorgt die rasche Aufnahme von Whey Protein ins Blut für einen deutlichen Anstieg des Insulinspiegels, der wiederum die Produktion der Talgdrüsen in der Haut anregt.

Der Grund: Molken-Protein hat einen höheren glykämischen Index (GI) als die Milch, aus der es gewonnen wird, da es aus kleinen Milcheiweiß-Bausteinen besteht.

Außerdem hat der im Whey Protein enthaltene insulinähnliche Wachstumsfaktor IGF-1 eine wachstumssteigernde Wirkung auf die Talgdrüsen-Zellen. Sie ist mit einer verstärkten Ausschüttung von Testosteron verbunden, das die Talg-Produktion stark anregt. Zusammen mit der gesteigerten Hornzellen-Entstehung kommt es zur Whey-Protein-Akne.

Allerdings leiden nicht alle Sportler unter den lästigen Pickeln. Sie treten offenbar nur bei denjenigen von ihnen auf, die eine genetische Akne Veranlagung haben.

Wie man die Whey Protein Akne wieder los wird

Ein nicht so hochwertiges Protein kann man durch ein qualitativ besseres Produkt ersetzen. Sollte das nicht helfen, empfiehlt es sich, auf ein anderes Eiweiß umzusteigen. Gute Alternativen sind Soja-Protein, Reis-Protein und Albumin.

Möchte man generell auf eine Protein-Supplementierung verzichten, kann man stattdessen Joghurt oder Magerquark mit Früchten, Protein-Pudding oder Reis-Waffeln verzehren. Wichtig ist außerdem, dass man auf Kaffee, Süßigkeiten, Essig und glutamathaltige Nahrungsmittel verzichtet, da sie die Produktion von Pickeln noch zusätzlich anregen.

Zur äußerlichen Behandlung kann man gute Pflegemittel gegen Akne einsetzen. So reinigt man beispielsweise sein Gesicht morgens und abends mit Reinigungsmilch und Gesichtswasser und trägt danach das sanfte Argan-Öl auf. Auch pflanzliche Akne-Mittel können helfen, die unansehnlichen Pickel wieder loszuwerden, da sie die Talgdrüsen-Aktivität hemmen.

Gut ist auch eine Gesichtsmaske mit Heilerde. Sie desinfiziert die Akne-Pickel und entfernt überschüssigen Talg, Eiter und Mitesser aus den Poren. Anschließend kann man noch die Pickel mit Teebaumöl desinfizieren. Spannt die Haut nach dem Abnehmen der Gesichtsmaske zu sehr, empfiehlt sich das Auftragen von entspannendem Jojoba-Öl.

Um sich die Heilerde Maske herzustellen, verarbeitet man 7 TL Heilerde mit 2 TL Wasser zu einer breiigen Paste, die auf die betreffenden Hautpartien aufgetragen wird. Dabei sollte man aufpassen, dass man sie nicht versehentlich auf Augen und Lippen appliziert. Etwa 30 Minuten später, wenn die Maske eine erdfarbene Tönung und keine Feuchte-Flecken mehr hat, kann man sie wieder abnehmen und eine Feuchtigkeitscreme auftragen.

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