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Was kann beim Pickelausdrücken passieren?

Was kann beim Pickelausdrücken passieren?

Wenn man morgens in den Spiegel schaut liegt die erste Behandlungsmethode klar auf der Hand:

Den Pickel ausdrücken. Wer möchte schon den ganzen Tag über mit einem Eiterpickel im Gesicht bestreiten oder so zu einer abendlichen Feier gehen? Der erste Impuls ist in diesem Fall aber irreführend. Spezialisten raten Ausdrücklich davon ab Pickel auszudrücken. Aber warum? Was können die Folgen sein?

Was kann beim Pickelausdrücken passieren?

Das erste was einem auffällt, spätestens einen Tag nachdem man den Pickel ausgedrückt hat, ist, dass der Pickel zurückgekehrt ist. Das liegt daran, dass beim Ausdrücken meist Talg und Bakterien in der betroffenen Stelle zurückbleiben und damit den Nährboden für eine Neuauflage des Pickels darstellen. Das macht das Ausdrücken zur ineffektivsten Behandlungsmethode. Es kann sogar dazu kommen, dass sich Bakterien von der Hautoberfläche in der offenen Wunde absetzen und so eine schmerzhafte und auffälligere Entzündung hervorrufen. Ein weiteres Risiko ist Narbenbildung. Durch das Ausdrücken entsteht eine Wunde, die nun verheilen muss. Ein üblicher Verheilungsprozess ist die Vernarbung von Gewebe. Wer also schon einen Pickel im Gesicht als optisch störend empfunden hat, dem ist vom Ausdrücken abzuraten, da eine Narbe nicht so schnell verschwindet, wie es ein Pickel in der Regel tut.