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Pickel vorbeugen ist besser als heilen

Pickel vorbeugen ist besser als heilen

Unreine Haut, Pickel und Mitesser gehören zum Leben dazu. Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht schon einmal damit zu kämpfen hatte. Nicht jede Störung der Haut lässt sich vermeiden, doch man kann vorbeugen. Die tägliche Reinigung und Pflege bildet die Basis für eine gesunde Haut. Um Pickeln vorzubeugen, ist es außerdem sinnvoll, den bevorzugten Zeitraum des Auftretens derselben zu kennen. Manche Pickel sind hormonell bedingt.

Frauen können beispielsweise zu Zeiten einer Überproduktion von männlichen Hormonen in ihrem Körper verstärkt von Pickeln heimgesucht werden. Das ist etwa nach dem Absetzen der Pille, vor dem Beginn der Monatsblutung und um den Eisprung herum der Fall. Während die einen keinerlei Beeinträchtigungen verspüren, haben die anderen das Gefühl zu pubertieren. Diese hormonelle Schwankungen gehen oft von allein vorbei. Sind sie länger anhaltend, empfiehlt sich die Rücksprache mit einem Hautarzt. Er wird geeignete Maßnahmen ergreifen, um das Gleichgewicht der Haut wieder herzustellen.

Die Haut spiegelt unsere Lebensweise wider

Ist die Haut ständig unrein und neigt zu Pickeln, sollte die Lebensweise überdacht werden. Eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und mindestens 2 Liter Flüssigkeit täglich sind die besten Mittel für eine gesunde Haut. Den (übermäßigen) Konsum von Zucker, Alkohol, Nikotin oder gar Drogen quittiert die Haut mit Pickeln und anderen Unreinheiten. Bereits eine Einschränkung des Konsums wirkt sich oft positiv auf das Hautbild aus. Wahre Schönheit kommt von innen! Dieses Motto trifft auf die Haut unbedingt zu. Trotzdem freut sie sich über Unterstützung von außen. Hier stellt uns die Natur ein kostenloses Schönheitsmittel zur Verfügung: die Sonne. In Maßen genossen, kann sie zum Pickel vorbeugen und zum Pickel heilen beitragen. Selbst bei Akne ist ein Aufenthalt in der Sonne nicht verboten.

Sonne ist gesund für die Haut

Treffen Sonnenstrahlen auf die Haut, trocknet diese aus und die Pickel gleich mit. Zugleich wirkt die Sonne entzündungshemmend. Die UV-Strahlen regen weiterhin die Durchblutung der Haut an und das körpereigene Immunsystem wird aktiviert. So wird die Ausleitung von Giftstoffen aus der Haut und dem Körper beschleunigt. Entzündungen heilen schneller ab, das Hautbild verbessert sich deutlich. Damit die Sonne ihre heilsame Wirkung entfalten kann, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Ausgiebige Sonnenbäder sind unbedingt zu vermeiden. Besser ist es, sich in kurzen Intervallen von 5 bis 10, später auch bis zu 15 oder 20 Minuten in die Sonne zu begeben.

Das sollte nicht unbedingt in der prallen Mittagshitze geschehen, sondern bevorzugt in den Morgen- und Abendstunden, wenn die Sonne nicht mehr so intensiv ist. Diese Vorgehensweise aktiviert auch den Selbstschutz der Haut und macht Sonnencreme entbehrlich. Sonnenschutzmittel behindern die Bildung von lebensnotwendigem Vitamin D. Wird die Haut behutsam an die Sonne gewöhnt, kann auf Sonnenschutzmittel verzichtet werden und die Bildung von Vitamin D auf natürlichem Wege erfolgen.

Gepflegte Haut beugt Pickeln vor

Und nun zur Hautpflege. Sie ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb der empfohlenen Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Haut. Grundsätzlich gilt bei der Pflege: Weniger ist mehr! Ein Zuviel an Pflege schadet der Haut ebenso wie ein Zuwenig oder die Verwendung von falschen Produkten. Grundsätzlich sollte die Hautpflege abgestimmt auf den jeweiligen Hauttyp erfolgen. Im Laufe der Zeit ändern sich die Bedürfnisse der Haut, weshalb in regelmäßigen Abständen überprüft werden sollte, ob die verwendeten Präparate noch den Ansprüchen der Haut entsprechen. Täglich stehen Reinigung und Pflege auf dem Programm und zwar morgens und abends. Besonders wichtig ist die Hautpflege am Abend, wenn Make-up getragen wird. Wird diese über Nacht auf der Haut belassen, verstopft es die Poren. Es kommt zu Pickeln und im schlimmsten Falle zu schmerzhaften Entzündungen.

Ölhaltige Produkte sind nur für wenige geeignet

Besteht bereits eine Neigung zu unreiner Haut, sind ölhaltige Pflegeprodukte zu vermeiden. Sie verstopfen ebenfalls die Poren. Hier eignet sich eine ölfreie Feuchtigkeitspflege besser. Die Feuchtigkeitsversorgung der Haut nimmt einen hohen Stellenwert in der Hautpflege ein. Dabei darf Feuchtigkeit nicht mit Fett verwechselt werden. Selbst trockene Haut kann auf ölhaltige Produkte gereizt reagieren. Im Übrigen ist es ein Märchen, dass bei trockener Haut keine Pickel entstehen.

Trockene Haut hat meist sehr kleine Poren, die noch schneller verstopfen können. Wird nun zur Feuchtigkeitsversorgung auf ölhaltige Mittel zurückgegriffen, sind Pickel fast schon vorprogrammiert. Auf welche Produkte für die Hautpflege zurückgegriffen wird, bestimmen weiterhin die Jahreszeit, das Alter und die Lebensumstände der betroffenen Personen. Im Sommer wird eine andere Pflege als im Winter benötigt. Auch bei Krankheit, Stress und Schwangerschaft verändern sich die Ansprüche der Haut.

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