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Mitesser & Vaseline

Mitesser & Vaseline

Jeder kennt sie, jeder will sie loswerden: Mitesser sind kleine Pickelchen, die sich bilden, wenn die Poren der Haut verstopfen. In der Pubertät sind sie häufig der Vorbote für Akne – das muss aber nicht sein. Selbst lange nach der Pubertät und bei einer ausgewogenen Haut können Mitesser entstehen. Sie sind besonders gern an der Nase oder am Kinn ansässig. Auch auf der Stirn finden sie sich oftmals. Im Internet kursieren allerhand Tipps und vermeintliche Tricks, wie man lästige Mitesser am besten los wird. Ein beliebter und scheinbar supereinfacher Rat: Vaseline auf die betroffene Stelle streichen, ein Stück Frischhaltefolie aufdrücken, 20 bis 30 Minuten einwirken lassen und danach mit lauwarmem Wasser abspülen – fertig und sauber soll die Haut sein.

Ein falscher Tipp

Generell ist Vaseline ein auf Erdöl basierendes Gel. Viele Hautärzte sind heutzutage der Meinung, dass Erdöl auf gar keinen Fall auf die Haut gehört und sogar giftig wirkt. Wer sich etwas genauer durch den Kopf gehen lässt, woraus Vaseline besteht, wird sehr schnell zu der Erkenntnis gelangen, dass Erdöl sicherlich keine Pickel besiegt. Das Gegenteil ist der Fall. Vaseline wirkt nur scheinbar, sie bildet eine gleichmäßige Schicht auf der Haut. Das Ergebnis: die Haut sieht geglättet und ebenmäßig aus. Dabei verstecken sich die Mitesser einfach nur unter der Vaseline. Diese fettet und verstopft die Haut zusätzlich, es entstehen sogar noch mehr Mitesser. Wer wirklich gegen seine unbequemen Pickelchen vorgehen möchte, sollte lieber einen Hautarzt aufsuchen.